• Elisa Weiß

Motivator

... bevor ich es vergesse: Werbung durch Markennennung von Dienstleistern/Personen - alles rein meine Meinung und nur eine Empfehlung meinerseits ...

Hallo meine Lieben,

der ein oder andere weiß ja - zumindest wer meinen Blog regelmäßig verfolgt oder meinen Instagramaccount (Black.glitter_tales) kennt, dass ich seit Oktober 2018 nicht mehr in einem Studio trainiere - vor erst.

Wer aber bereits den Mai 2019 Rückblick gelesen hat, kennt nun meine neuen Pläne.

Ich bin zurück und gehe nun regelmäßig - einmal die Woche - zum Poledance Training.

Ganz entspannt und ohne Stress und Druck von mir persönlich oder gar von außerhalb, denn das tut mir tatsächlich gut!

Es hatte verschiedenste Gründe, dass ich pausiert habe... Die Gesundheit und meine Seele standen mir im Weg - eventuell gebe ich in geraumer Zeit noch einmal einen Einblick in die damalige Situation.

Anfang des Jahres sah es ebenfalls sehr schlecht aus mit Poledance zu Hause - ich baute meine Stange unter Tränen Ende des letzten Jahres ab und verstaute sie unter dem Bett,

Mir fehlte die Motivation und ja: ich hatte tatsächlich Bedenken, was mit meiner Wirbelsäule und meinen Bandscheiben ist - ob ein Training alles schlimmer macht!

Außerdem war die Motivation und die Leidenschaft fast weg - traurig aber wahr!

Ich hab Poledance vermisst, aber auch nicht so vermisst, dass ich sofort an die Stange zurück wollte.

Ich brauchte Zeit und habe sie mir genommen - auch wenn das bei vielen auf kein Verständnis zurückführte... aber ganz ehrlich? EGAL!!!

Zeit heilt manchmal ein paar Wunden und somit gab ich mir die Zeit.

In der Zeit war ich im Fitnessstudio und hab dort Kurse und Geräte belegt.

Aber irgendwann merkte ich jedoch, dass mich das Fitnessstudio nicht so begeisterte wie die Pole am Anfang.

Es war und ist aber jedoch sehr wichtig für mich - und vor allem für meine Wirbelsäule, dass ich irgendwie im Training bin und irgendwie irgendetwas mache - sonst habe ich Schmerzen im Rücken und bekomme sehr schnell Kopfschmerzen/Migräneanfälle.

Im März versuchte ich mich wieder zu motivieren und zurück zur Pole zu gehen.

Ich möchte euch heute zwei Personen vorstellen, die mir tatsächlich aus meiner Krise geholfen haben - zumindest haben sie mich motiviert an mich zu glauben und es irgendwann wieder zu schaffen.

Aller Anfang ist schwer!

In meinem Kopf spielten sich unterschiedlichste Szenarien ab und ich hatte einfach innerliche Panik.

Panik auch vorm Versagen - aber warum eigentlich???

Also bat ich Matze meine Pole wieder in unser Wohnzimmer zu integrieren und diese aufzubauen.

Noch am Tag unserer Hochzeit entschloss ich mich jedoch wieder in ein Studio zu gehen - "Back to the Roots" sozusagen, aber in einem Studio, was nicht auf Erfolg und Competitions aus ist.

Das Studio, wo ich damals angefangen habe und die Leidenschaft entfacht habe.

Aus reiner Dummheit bin ich wohl damals gewechselt - wollte weiterkommen und was hat es mir gebracht? Depressive Phasen, eine unglückliche unzufriedene Seele und einen Leistungsdruck vom Feinsten, womit ich heute noch zu kämpfen habe...

Also dann lieber wieder zurück, aber wo das Hobby noch Hobby ist und wo man wieder eine Leidenschaft bekommt.

Wo man auch tatsächlich Frau sein kann und sich nicht schämen braucht, wenn man keinen durchtrainierten Körper hat und ein paar Kurven vorzuzeigen hat, weil man halt Frau geworden ist und kein Anfang 20 Mädchen...

Ich bin mit meinem Alltag im Beruf und im privaten Bereich ausgelastet, da brauche ich nicht noch ein Hobby, was mir zu schaffen macht...

Wer so etwas braucht - gerne - aber nicht mit mir...

Im März - als ich zurück wollte wenigstens zurück an die Pole zu Hause habe ich mich belesen und bin auf eine Homepage gestoßen - eigentlich nur weil mir jemand auf Instagram gefolgt ist - Sisers.Stretching!

Die, die mir folgen auf Instagram, schaue ich meistens auch zurück und entscheide dann, ob sie mich inspirieren oder nicht.

In dem Fall war es aber pure Inspiration ihrerseits und somit kam ich auf ein deutschsprachiges Online Stretchingprogramm.

Dieses Stretchingprogramm kann man 7 Tage ganz unverbindlich testen und danach zahlt man einen Monatsbeitrag, jederzeit kündbar - perfekt: somit keine lange Laufzeit.

Also dacht ich mir: warum nicht ausprobieren und sich mal aus der Komfortzone wagen?

Ich habe schließlich nichts zu verlieren und eigentlich ist und war da immer noch der Wunsch eines Spagats.

Also habe ich mich angemeldet und bereits ein paar Online Videos ausgetestet.

Die Videos sind in verschiedene Bereiche wie zum Beispiel: Damenspagat, Rücken oder Herrenspagat kategorisiert.

Unter jedem Hauptbereich kann man verschiedenste Videos sehen um sein persönliches Ziel zu erreichen.

Obwohl ich nicht - bis jetzt - ganz regelmäßig mitgemacht habe, kann ich das Stretchingprogramm vollkommen empfehlen.

Am Anfang erfolgt ein ordentliches Warmup, danach wird langsam mit Steigerung gedehnt, zum Abschluss folgt ein Cooldown.

Die Mitglieder, die das Online Stretchingprogramm schon länger nutzen und auch regelmäßiger können tolle Erfolge erzielen in ihrer Dehnung - für Stretchingerfolge oder auch Erfolge an der Pole.

Es gibt auch eine Facebook-Gruppe nur allein für Mitglieder, wo sich ausgetauscht werden kann über Fortschritte, Fragen und Probleme.

Ebenfalls gibt es regelmäßig Live-Stretchings, wo man vorher persönlich in der Gruppe abstimmen kann, welcher Bereich gedehnt werden soll.

Und wer gerne Podcast hört, der findet auch Sisers-Stretching auf Spotify.

Hier wird berichtet über diverse Probleme und Fragen zum Thema Stretching und Dehnung wie zum Beispiel: "Bin ich zu alt für den Spagat?" oder "Was tun bei einer Verletzung?".

Stefanie Iser - Besitzerin und Gründerin von Sisers-Stretching - war mir auf Anhieb sehr sympathisch, denn sie hat auch bei Null angefangen.

Endlich mal eine, die durch Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und puren Willen so beweglich und flexy geworden ist.

Das empfand ich als sehr hilfreich und auch sehr sympatisch (obwohl ich sie leider nicht persönlich kenne), aber sie ist der Beweis: auch ich als eingerosteter Mensch, der noch nie in seinem Leben beweglich war, kann dies schaffen.

Andere Poledancer - ich möchte keine Namen nennen - haben von Anfang an irgendwas mit Leistungssport wie Ballet, Bodenturnen, etc. gemacht und die wissen auch nicht wie es ist so unbeweglich zu sein.

Für die ist nun mal die Beweglichkeit selbstverständlich und war auch immer vorhanden!

Das ist nun mal Tatsache!

Tatsache ist es auch, dass ich mich schon immer geweigert habe mich in irgendwelche Dehnungen reindrücken zu lassen - so nach der typisch russischen Methode.

Da habe ich auch immer auf meinen Menschenverstand gehört - auf mein Bauchgefühl und tatsächlich auch auf meinen Körper, denn der weigert sich so etwas mit sich zu machen - DANKE dafür!

Was bringt mir das, wenn ich mir etwas zerre und auf einmal ausfalle für ein paar Monate???

Ich habe mir zwar nichts gezerrt, aber durch dieses Unwohlsein/depressive Stimmung und - nennen wir es beim Namen - Demotivation und vielleicht auch etwas Faulheit/Trägheit meinerseits - kann ich tatsächlich bei Null mit der Dehnung anfangen.

Aber tatsächlich ärgert mich das nicht mehr so sehr, da ich persönlich keinen Leistungsdruck mehr habe.

Ich mache das für mich und ich habe mir zwar als Ziel gesetzt: Spagat, aber nicht innerhalb von einer bestimmten Zeit.

Ich lasse mich nicht mehr durch ein Hobby so unter Druck setzen!

Es ist mein Körper und da nehme ich mir jetzt einfach die Zeit um meine Ziele zu erreichen, aber ganz in meinem Tempo und so wie es mir gefällt.

Bei mir zu Hause muss ich mich nicht mit anderen vergleichen bzw. mit anderen vergleichen lassen.

Einziger Haken: kontinuierlich dehnen und dran bleiben...

Auch ich weiß natürlich, dass ohne Fleiß und Willen nichts passiert.

Tatsächlich muss ich mir das Dehnen zu einer Minigewohnheit/Lieblingsangewohnheit umfunktionieren, damit ich Erfolg sehe.

Ich habe mir vorgenommen - für den Anfang - ein Mal pro Woche zu stretchen mit Hilfe des Online Stretchingprogramms - nach einer gewissen Zeit werde ich eventuell erhöhen.

Jedenfalls fühle ich mich durch Stefanie motivierter meinen inneren Schweinehund zu besiegen und meine Yogamatte im Wohnzimmer auszubreiten und ganz - in meinem Tempo und in meinem Können - zu stretchen.

Nach jeder Stretchingeinheit fühlt man sich neu und ist motiviert weiter zu machen - man freut sich tatsächlich auch über die kleinen Erfolge!

Ich lege jedem Sisers-Stretching ans Herz, der auch seine Beweglichkeit und Mobilität verbessern möchte - ganz ohne Druck nur mit seinen ganz persönlichen Zielen.

Es ist egal ob man Anfänger ist oder gar fortgeschrittener Yogi - jeder wird fündig werden.

Eine weitere Person, die ich hier noch sehr gerne erwähnen möchte, ist die wundervolle Sandra Beeston.

Sandra wohnt in Australien - ist für die Liebe ausgewandert - und hat sicherlich einen sehr entscheidenen Schritt gewagt um glücklich zu sein.

Tatsächlich darf ich sagen, dass ich sie auch persönlich kenne und darüber bin ich sehr froh, glücklich und stolz.

Damals in Berlin, als sie einen kleinen Urlaub hier gemacht hat, kennen lernen dürfen.

Wir haben uns sofort verstanden.

Ebenfalls habe ich sie auch für ein verlängertes Wochenende in Ipsheim (Nähe Nürnberg) besucht und wir haben uns perfekt verstanden.

Die Chemie stimmte und irgendwie war es als ob ich sie schon sehr lange kenne.

Für sowas bin ich Instagram extrem dankbar.

Dankbar über solch eine Plattform wundervolle Menschen mit dem gemeinsamen Hobby kennen zulernen.

Ach übrigens: ich durfte die liebe Sandra auch damals in meinem alten Blog interviewen.

Auf Pole-Love-Photoart findet ihr das Interview!

Die Zeit verfliegt und Sandra hat sich sowas von weiterentwickelt - vor allem scheint ihr das Leben in Australien für Poledance und für Fitness sehr gut zu tun.

Das liegt auch wahrscheinlich daran, dass ihr Mann - Cory Beeston - Stuntman ist und somit trainiert sein muss.

Bei perfekten Wetter an der Coldcoast trainieren sie draußen!

Sandra ist Xpert Trainerin für die Level 1, 2, 3 und 4 und - ich hätte gerne sie als Trainerin gehabt (aber hier kann man wirklich sagen: es ist einfach zu weit weg...).

Sandra ist mega sympathisch, hat das Herz auf den richtigen Fleck und zeigt beim Poledance Verständnis.

Sie lebt ebenfalls nach der Divise: jeder das, was er schafft - tolle Einstellung!

Sie trainiert nicht nur im Reallife an der Coldcoast, sondern weltweit!

Dafür verwendet sie Patreon.

Wikipedia: Patreon ist eine sogenannte Crowdfunding-Plattform von digitalen Inhalten.

Künstler - Musiker, Blogger, Poledancer, etc... - können mit Patreon ihren Nutzern die Möglichkeit geben, ihnen einfach und direkt regelmäßig einen selbstbestimmten Geldbetrag zu zahlen.

Diese Möglichkeit ist super von ihr gewählt, denn auch so kann ich in den Genuss ihrer Trainerfunktion kommen und so hat man auch das Gefühl, dass man irgendwie gemeinsam trainiert - außerdem finde ich es sehr praktisch und auch wichtig eine Freundin mit einem kleinen Beitrag im Monat zu unterstützen.

Patreon ist monatlich kündbar und wird über Paypal oder Kreditkarte abgerechnet.

Auf Sandra´s Patreon Account kann man bei der Anmeldung über zwei verschiedene Möglichkeiten wählen - Silber oder Gold.

Hier die Unterschiede zu den zwei verschiedenen Möglichkeiten:

1) Preise - Silber für 5 $ oder Gold für 45 $ (zzgl. Paypal Kosten aufgrund eines Unternehmens also nicht per Freundezahlung).

2) Inhalte - Silber mit Tutorials, Blogeinträge für Motivation oder Gold mit Tutorials, Blogeinträge für Motivation, Choreografien, Fragen/Antworten, Kraft und Konditionstraining ergänzend zum Pole Training für Kraft und schnellere Zielerreichung der jeweiligen Tricks.

Durch die integrierte Kommentarfunktion in Patreon kann man Sandra Feedback zu ihren Videos/Tutorials/Blogbeiträge geben und sich auch neue Poledance Tricks/Input wünschen.

Diese arbeitet sie nach und nach ab!

In den Tutorials erklärt sie Step-by-Step wie der Trick aufgebaut ist, was man für Vorraussetzungen haben sollte, ihre persönlichen Tricks um in den Trick hereinzukommen und Ein- und Ausgänge sowie unterschiedliche Transitions für die nächsten Tricks.

Diese Möglichkeit Poledance zu erlernen, ist für Anfänger und auch Fortgeschrittene geeignet und aus meiner Sicht sehr empfehlenswert.

Ich habe das Silber-Abo genommen - zuerst um es mir erst einmal anzusehen und zu schauen ob solch ein Training überhaupt für mich geeignet ist... aber tatsächlich bin ich durch das Seahorse Tutorial der lieben Sandra in das Seahorse gekommen - zwar nur sehr kurz, aber dies war tatsächlich ein kleines Erfolgserlebnis.

Eine Aufstockung werde ich aber nicht machen, da ich ja jetzt auch wieder in ein Poledance Studio gehe und auch nicht so der Fan von Choreografien bin.

Es sollte jedoch erwähnt werden, dass Sandra ihre Tutorials und Blogbeiträge auf Englisch hält (am Anfang war es noch auf Deutsch) - etwas Englisch sollte man also schon können...

Mit Englisch erreicht sie aber auch definitiv andere Länder als Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Bei den Tutorials einfach öfters und Step-by-Step ansehen, dann klappt das auch einwandfrei mit dem Verständnis.

Außerdem: für Tanz und Poledance benötigt man auch nicht die selbe Sprache, denn man kann sich auch so verständigen oder man fühlt es einfach!

Ein kleiner Haken über das Thema Online lernen beider, den man sich aber dennoch im Hinterkopf behalten sollte.

Bitte denkt dran, dass ihr das Training - Stretching und/oder Poledance - zu Hause macht und somit keinen Trainer in eurer Nähe habt.

Versucht die - vor allem bei den Tricks im Poledance - nur diese, die ihr euch auch zutraut.

Safety First!!! Verwendet für so etwas Crash-/Fallmatten oder fragt euren Partner/Freund/Freundin/Trainingspartner, ob er/sie euch bei dem Trick helfen könnte (sogenannter Spotter) zum Beispiel durch Halten in der Position oder beim Dehnen sanft in die Dehnung drückt.

Vor allem - hört auf euren Körper!

Wenn euer Körper bereits zum Beispiel beim Stretching sich meldet, dass es sich nicht gut anfühlt im Spagat, dann drängt ihn nicht in die Dehnung herein.

Genauso beim Poledance - über Sicherheit und Spotter spricht Sandra in ihren Tutorials und zeigt euch mit Hilfe ihres Mannes wie man das bewerkstelligen kann!

Ihr könnt an euer Limit gehen, aber hört auf sobald es euch zu viel oder unangenehm wird.

Keinem ist damit geholfen, wenn ihr euch verletzt, pausieren müsst oder vielleicht komplett aufhören müsst!


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