• Elisa Weiß

Nervosität

... bevor ich es vergesse: Werbung durch Markennennung von Dienstleistern/Personen - alles rein meine Meinung und nur eine Empfehlung meinerseits ...

Hallo meine Lieben,

vor geraumer Zeit habe ich via Instagram-Story einen kleinen Aufruf gestartet.

Ein Aufruf, der sich an meine Follower gerichtet hat mit der Frage, was sie von mir lesen wollen.

Somit werde ich ab und an mal über solche Themen wie heute schreiben!

Die liebe Cora (Instagram: Dance_in_the_November_Rain) heiratet bald. Sie hat mich gebeten etwas über meine Nervosität zur Hochzeit zu schreiben und wie ich diese besiegt habe. Laut ihrer Nachricht scheint sie schon sehr aufgeregt zu sein...

Tatsächlich - und das ist wirklich erstaunlich bei mir - war ich davor kein bisschen aufgeregt.

Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut, habe die Tage heruntergezählt - aber Panik oder Zweifel hatte ich überhaupt nicht.

Als ich meinen Brautstrauß von Flower&Art abgeholt habe, habe ich ein kleines - kurzes, aber wundervolles Gefühl von Nervosität verspürt. Aber ich glaube auch nur, weil mir bewusst wurde, dass der 08. Mai nicht mal mehr 24 Stunden hin ist. Kurz vorm Standesamt (und auch bei der Zeremonie) und auch vor der Freien Trauung - als mein Papa mich zum Altar geführt hat - war ich etwas aufgeregt, aber ich denke dass ist völlig normal. Ich hatte schwitzige Hände - mein Brautstrauß, den ich festgehalten habe, hat gezittert - ich hatte einen trockenen Mund und ich hatte tatsächlich das Bedürfnis einen kleinen Kurzen zu trinken (es war aber nichts in greifbarer Nähe...).

Ich versuche aber etwas über meine "Erfahrungen" mit der sogenannten Nervosität zu berichten - vielleicht hilft es dem einen oder anderen!

Nervosität | Aufregung | Lampenfieber.

Alles Begriffe, die schon mindestens einmal im Leben über dem Weg gelaufen sind - zumindest bei mir und sicherlich auch bei dem einen oder anderen. Denn Fakt ist: dieses Verhalten ist völlig normal und gehört zum Leben.

Angefangen damit mit dem Schulwechsel von Grundschule zu Gymnasium fing meine Nervosität an.

Die innere Angst und Unruhe keine Freunde zu finden oder als Außenseiter zu enden...

Ich war in der Schule nicht beliebt - viele wollten nicht mit mir zusammenarbeiten, weil sie Angst hatten, dass ich ihnen ihren geliebten Notendurchschnitt versaue oder weil sie mich einfach nicht mochten...

Aber ich schweife vom Thema ab, wobei sind wir bereits im Thema.

(Vielleicht in geraumer Zeit mehr zur Schulzeit und wie ich sie empfand und wie ich eigentlich alle meide, die damit zu tun hatten...)

Nervosität | Aufregung | Lampenfieber - alle werden durch drei Ursachen - verschiedene Angstformen - im Kopf ausgelöst. Der Kopf gibt ein Signal und es werden sogenannte Botenstoffe/Hormone irgendwo im Körper produziert.

Eigentlich ist es wie immer nur eine Kopfsache und man kann dagegen "ankämpfen"...

Leider einfacher geschrieben als es ist!

Verschiedene Angstformen beeinflussen uns also - irgendwie.

In dem Sinne alles wundervolle, komplizierte und natürliche biologische und sicherlich auch neurologische Zustände: Angstverhalten...

Die Angst zu scheitern und somit zu versagen.

Die Angst sich bloßzustellen.

Die Angst vor Zurückweisung.

Alle drei Angstformen sind für die Person unangenehm - jeder kennt sicherlich die ein oder andere Situation oder ein Beispiel...

Wenn man scheitert, versagt und sich bloßstellt - sich selbst oder von anderen - dann möchte man sich am liebsten vergraben und aufgeben.

Man stellt sich selbst und das, was man gemacht hat völlig in Frage - man ist nicht mehr von sich überzeugt - oder wird sogar ausgelacht, weil man vorgeführt wird.

Es kratzt am Ego, am Selbstbewusstsein und ja man möchte einfach sich verbuddeln und den Kopf in den Sand stecken...

Wenn es schlimm kommt, möchte man weinen oder denkt sogar über schlimmere Dinge nach...

Traurig aber wahr.

Und irgendwie spreche da wirklich aus Erfahrung.

Und so wie ich es jetzt gerade niederschreibe, bin ich froh, dass ich so gut wie nichts mehr mit solchen ehemaligen Menschen zu tun habe.

Klar - mit ein paar ist man irgendwie noch auf Facebook vernetzt, manche folgen mir auf Instagram und mit manchen (???) möchte man einfach nichts mehr am Hut haben - auch wenn sie damals mal irgendwie zu einem sehr engen Freundeskreis gehörten - wahrscheinlich deswegen.

Ich bin froh - und auch stolz auf mich, dass ich meinen eigenen Weg gefunden habe, mich nicht unterbuttern lassen habe, sämtliche Kontakte gelöscht habe und nicht an irgendwelchen Klassentreffen teilnehme.

Aber jetzt schweife ich wirklich ab - verzeiht mir!

Nervosität | Aufregung | Lampenfieber - und alles dieselben Symptome:

Schwitzige Hände. Wacklige Knie. Trockener Hals. Zittrige Stimme. Herzklopfen. Unwohlsein/mulmiges schlechtes Gefühl in der Magengegend.

Wenn es schlimm kommt, dann Darmprobleme oder Erbrechen.

Es kann sich außerdem auf die Lipido (Sexualverhalten) negativ auswirken.

Das schlimme - und vielleicht auch das fazinierende am Körper, dass er solche Situationen völlig als Fluchtverhalten einstuft.

Trotz nicht lebensbedrohlicher Situation einfach den Drang hat, weglaufen zu wollen - der sogenannte "Säbelzahntiger-Reflex" - die Stresshormone Noradrenalin und Adrenalin werden für kurze Zeit ausgeschüttet.

Bei längerer Ausschüttung kommt es zu dem Stresshormon Cortisol.

Ab und an ist die Ausschüttung dieser Stresshormone sehr hilfreich, denn man ist meist konzentrierter, hat eine höhere Auffassungsgabe, hat mehr Energie, ist hellwach und schärft alle Sinne - praktisch so ein funktionierender Körper!

Wenn dies aber in einen Dauerzustand gerät - also chronisch wird, ist es irgendwann nicht mehr gesund für den Körper.

Bei Dauerstress wird Cortisol ausgeschüttet - dies passiert in der Nebennierenrinde aus verschiedenen Schritten des Cholesterins.

Typische Symptome können hierfür sein verspannter Nacken, rasende Gedanken, unangenehme Stiche im Brustbereich oder auch schlaflose Nächte bzw. unruhiger Schlaf.

Übrigens einen zu hohen Cortisolspiegel bzw. Cortisolfreisetzung kann man mit Dunkler Schokolade regulieren - je hochprozentiger der Kakaoanteil desto besser.

Es ist natürlich wichtig, wenn der Körper Adrenalin, Serotonin, Cortisol, etc (alle wichtigen Hormone, die unser Körper aus diversen Bausteinen und Kaskaden ohne Probleme - wenn er gesund ist...) herstellt.

Erst, wenn zuviel davon zu lange durch den Körper fließt, wird es kritisch - die Dosis macht das Gift! Man sollte sich definitiv öfters ins Bewusstsein rufen, dass man glücklich, froh und zufrieden sein sollte, dass der Körper das schafft und ohne Probleme diese ganzen chemischen und biochemischen Reaktionen meistert - und das tagtäglich. 1000 DANK AN MEINEN KÖRPER FÜR JEDEN TAG GESUNDHEIT UND IMMER DA SEIN!!!

Wem das mit Cortisol interessiert, darf sich gerne hier diesen Beitrag ansehen: Cortisol: Chronischen Stress erkennen und ihn beseitigen

Meine Tipps gegen Nervosität | Aufregung | Lampenfieber:

  • Bachblüten/Rescue Tropfen Ich schwöre auf diese Tropfen und diese haben mir über die Schul- und Ausbildungszeit geholfen. Vor allem habe ich diese immer vor Vorträgen, Klausuren oder wenn man mal wieder in Englisch Dialoge sprechen musste... Auch in der Ausbildung - vor allem bei Operationstechniken waren sie immer meine treuen Begleiter. Die Tropfen - auch als First Aid Rescue Medy bekannt - sind in der Apotheke frei erhältlich oder auch im Online Shops (direkt bei Bachblüten). Es kann sein, dass sie nicht bei jedem helfen - aber mir hat schon immer die Homöopathie (Globuli, Bachblüten, Schüssler Salze - also Alternativmedizin) mehr geholfen als die allgemeine Schulmedizin... und noch heute nehme ich lieber sowas als irgendwelche anderen Medikamente. Ich glaube daran! Es liegt vielleicht auch daran, dass ich damit aufgewachsen bin und dies von zu Hause kenne. Noch heute "doktert" meine Omi damit rum und verpflegt mich mit der Alternativmedizin.

  • Mentales Training Als mentales Training wird eine Vielfalt von psychologischen Methoden bezeichnet. Diese verfolgen immer das Ziel, die soziale und auch die emotionale Kompetenz, die kognitiven Fähigkeiten, die Belastbarkeit, das Selbstbewusstsein, die mentale Stärke oder auch das Wohlbefinden zu fördern und auch zu steigern. Es werden Trainingsprinzipien hinzugezogen durch gezielte und wiederholte Reize. Trainingseffekte werden erreicht aus Wahrnehmung, Bewusstsein und verbesserte Selbstwirksamkeit auf körperlicher, emotionaler sowie geistiger Ebene. Ebenfalls lesenswert: Safety Energetics

  • Atem-/Entspannungsübungen Dies kann helfen, die innere Unruhe zu kontrollieren. Tiefes und vor allem gleichmäßiges Atmen lässt einen entspannen. Es gibt unzählige Atem-/Entspannungsübungen auf YouTube zum nachmachen - hier muss jeder seine passende Übung finden. Wichtig ist, dass man sich dabei wohlfühlt! Ich persönlich liebe es auf einer Akupressurmatte zu entspannen, einfach zu atmen und die Augen zu schließen. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Akupressurmatten kann man hier finden.

  • Progressive Muskelentspannung (nach Jacobson) Hierbei handelt es sich um eine gezielte An- und Entspannung von bestimmten Muskelbereichen/Muskelgruppen. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Positive Aspekte von einer progressiven Muskelentspannung: Senkung der Muskelspannung (Verspannungen). Verbesserte Körperwahrnehmung. Reduzierung von körperlicher Unruhe oder Erregung (Herzklopfen, Schwitzen, Zittern). Muskelverspannungen können lokalisiert werden, gelockert und Schmerzzustände verringert werden.

  • Kuscheln mit dem Tier Haustiere - egal ob Hund, Katze, Maus, Kaninchen, Meerschweinchen, Reptilien, ... -helfen extrem beim Herunterkommen von Nervosität | Aufregung | Lampenfieber - sie sind Tröster, manchmal auch Seelenverwandter. Das geliebte Haustier fragt nicht - was mit einem los ist, es macht einfach - es ist einfach für die Person da! In dem es seine LIEBE der Person zeigt - sich auf den Schoss legt zum Beispiel - sich durch Mauzen mit einem unterhält, Küsschen gibt oder einfach nur (diese typische Katzenbewegung) Kopf an Kopf kurz Inne hält oder wie ein verrückter schnurrt... Wer einen Hund oder auch ein Pferd hat - der lenkt sich einfach mit einem Spaziergang oder Ausritt ab. In allen Fällen fühlt man sich definitiv nicht alleine!

  • Schlafen Ausreichend Schlaf ist immer von Vorteil - man hat Energie für den Tag und man fühlt sich nicht matt. Man sollte nie mit schlechten Gedanken ins Bett gehen oder gar über diverse (nicht schöne Dinge) grübbeln. Meistens verfolgen diese Gedanken einen bis in den Schlaf, rauben diesen, quälen einen mit Alpträumen oder man schreckt einfach in der Nacht auf. Falls man mal nicht einschlafen sollte, dann mein Tipp: aufstehen, kurz die Füße in der Wohnung (oder im Haus) vertreten, etwas trinken und den nächsten Schlafversuch starten - komplett ohne Gedanken im Kopf.

  • Spaziergänge Um den Kopf freizubekommen, einfach mal das Handy - Handy sein lassen und raus in die Natur. Instagram gibt es noch eine Stunde oder zwei Stunden später und glaubt mir: ihr verpasst da nichts! Die Seele baumeln lassen und einen ausgiebigen Spaziergang machen. Vielleicht sich auch mal den einen oder anderen Baum oder Pflanze ansehen - die Natur genießen.

  • Sport Wer sich absolut nicht auf andere Gedanken bringen kann, muss sich auspowern. Ab ins Fittnessstudio und ein paar Gewichte stemmen oder eine Runde joggen gehen. Mit Intervallsprints seinen Kreislauf in Schwung bekommen und den Kopf freibekommen von der Nervosität.

  • Nicht stressen lassen Lasst euch nicht stressen von irgendwelchen Personen (Familie, Freunde oder auch irgendwelche Unbekannte...), die versuchen ihren Willen/das Mitgestalten der Feier einen aufzuzwingen. Es ist euer Tag und er soll für euch der schönste, wundervollste und glücklichste Tag werden. Dieser Tag - die Hochzeit, die ist euer gemeinsamer Start in eure gemeinsame Zukunft, die (optimal) lange halten soll. Macht euch keinen Stress laufend die Wetterapp zu checken um dann eine innerliche Unruhe zu bekommen, dass es regnet - für das Wetter kann niemand etwas! Seht es positiv: Regen am Hochzeitstag soll glückliche Ehejahre und Glück bringen und ganz ehrlich: jeder kann bei Sonnenschein und Hitze heiraten. Ärgert euch nicht, wenn die Schleppe in den Dreck/Schlamm fällt - es bringt absolut gar nichts. Atmet, seid entspannt und schmunzelt darüber!

  • Durchatmen Abschließend möchte ich das verraten, was ich auch persönlich bei der Hochzeit gemacht habe: durchatmen und sich nicht stressen lassen. Sich freuen auf das, was kommt und was einen erwartet - vielleicht sich auch überraschen lassen. Den Tag und die Zeit hinfiebern und dann funktioniert das auch mit Nervosität | Aufregung | Lampenfieber.


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