• Elisa Weiß

Bye 2018! Hello 2019!

... bevor ich es vergesse: Werbung durch Markennennung von Dienstleistern/Personen - alles rein meine Meinung und nur eine Empfehlung meinerseits ...

Hallo und herzlich Willkommen zum letzten Beitrag für 2018.

Diesen Beitrag möchte ich heute gerne nutzen um mein Jahr 2018 Revue passieren zu lassen mit den Hoch und Tiefs.

Und gleichzeitig einen Ausblick euch zu gewähren für das neue Jahr.

Anfang des Jahres 2018 habe ich - noch auf meinem alten Blog Pole-Love-Photoart - meine ganz persönlichen Ziele dargestellt.

Gerade noch mal durch gelesen, musste ich schmunzeln...

Denn irgendwie hab ich nichts erreicht, was ich mir vorgenommen habe.

Ihr könnt mich als faul und nicht durchhaltend bezeichen, aber argern darüber tue ich mich ehrlich gesagt nicht.

Ich bereue nichts!

Denn jetzt so letztendlich betrachtet, war es doch ein gutes Jahr - obwohl es zum Ende hin sehr emotional wurde...

Am Anfang 2018 habe ich meine sogenannten Ziele kategorisiert - dies möchte ich beibehalten, aber gleich im Vergleich 2018 zu 2019 schreiben.

Etwas orientiert an den Beitrag der Ziele 2018 (verlinkt zum Nachlesen)...

Arbeit

So schnell kann es eigentlich gehen mit der Arbeit.

Anfang 2018 noch höchstmotoviert und hochlobend wie toll der Arbeitgeber ist, sieht es Ende 2018 ganz anders aus.

Am 6. Dezember wurde uns (LDB - Protein Technologies; die Abteilung in der ich arbeite) verkündet, dass komplett LDB (Lead Discovery Berlin) abgebaut werden soll.

Der Grund: es steht in der neuen Strategie fest...

Trotz fehlendem Know-how bleibt Wuppertal (LDW) bestehen...

Der Schock saß bitter und tut es immer noch!

Die Ungewissheit, was nun wird und wie dieser Abbau bewerkstelligt werden soll, ist sehr demotivierend zur Arbeit zu gehen.

Mir kommt ehrlich gesagt das innerliche Kotzen, wenn ich ein Plakat oder Werbung sehe - ich denke, verständlich.

Ich hoffe aber, dass wir bald Gewissheit bzw. Vorstellungen der sogenannten Strategie bekommen wie dieser Abbau durchgeführt und bewerkstelligt werden soll.

Denn nicht nur wir werden abgebaut, sondern auch andere!

Ich gehe aber 2019 dennoch arbeiten und überlege, was ich mache.

Ein Arbeitszeugnis werde ich mir aber zeitnah ausstellen lassen.

Ich werde zwar nicht mehr mehr machen und mehr als 100 Prozent geben, versuche aber dennoch meine Arbeit mit gutem Gewissen abzuarbeiten.

Überstunden werde ich nicht mehr machen - für was???

Liebe

Wie Anfang 2018 angekündigt, würde ich nicht "Nein" sagen, wenn die entscheidende Frage kommen würde.

Und diese Frage kam tatsächlich in unserem gemeinsamen Urlaub in London.

Mit der Planung und Organisation sind wir schon sehr gut durch.

Das macht mir auch wirklich Spaß - es lenkt vor allem in dieser ungewissen Zeit mit der Arbeit ab.

Wir haben noch etwa 131 bzw. 128 Tage Zeit - es klingt viel, aber eigentlich ist es nicht.

Zwei Daten, weil Standesamt und Freie Trauung auf unterschiedliche Termine fallen.

Bereits nach dem Urlaub haben wir mit der Planung angefangen - das kann ich auch nur jedem ans Herz legen so früh wie möglich anzufangen.

Erspart definitiv weniger Stress als eine kurzfristige Planung bzw. das Aufschieben diverser organisatorischer Dinge.

Somit können wir sagen, dass wir folgende Punkte bereits abgeschlossen bzw. in Auftrag gegeben haben und das noch im Jahr 2018:

- Aufgebot beim Standesamt (08. Mai 2019)

- Location für eigentliche Feier (11. Mai 2019)

- Catering

- Redner für freie Trauung

- Eheringe

- Gastgeschenk/Darbietung als Abendprogramm

- DJ

- Fotografin

- Hotel zur Übernachtung für die Gäste, die nicht in Leipzig wohnen

- Brautkleid mit passenden Schuhen

- Anzug mit passenden Schuhen

- Make up und Brautfrisur (durch meine Trauzeugin Jas)

- Candybar

- Photobooth

Für das Jahr 2019 ist somit noch die Torte, Dekoration, das Gästebuch finalisieren, Hochzeitsbogen und mir Gedanken machen über den Brautstrauss.

Und ich brauche noch ein Kleid fürs Standesamt, aber da solls nichts besonderes sein - ich denke da an ein schönes Kleid im Vintage Style.

Wo wir in die sogenannten Flitterwochen fahren wollen, wissen wir auch bereits.

Wir wollen gerne nach Dubrovnik - Kroatien - Anfang September.

Nur ist noch nichts gebucht - dies erfolgt ebenfalls im neuen Jahr.

Familienplanung

Zum Thema Familienplanung kann ich mich sehr kurz fassen.

Es ist nichts geplant und wir planen auch nicht.

Vielleicht klingt das jetzt sehr egoistisch, aber Matze und ich genießen unsere Zeit für uns. Ich liebe es mich mal abends mit Jas zu treffen oder Matze zockt Playstation oder streamt... Und ich genieße es derzeit wieder zu Bloggen.

Wir sind niemanden Rechenschaft schuldig.

Dann lieber noch ein weiteres Katzenkind - ich würde mich sehr freuen über eine zweite Kanadische Sphynx.

Salazar zog bei uns im Februar ein!

Anubis und Sirius haben ihn akzeptiert und Salazar akzeptiert ebenfalls die Rangordnung, denn Anubis ist und bleibt hier Boss.

Fitness

Als nächste Kategorie hatte ich mir das Motivationsbuch gestellt, gefolgt von Meisterschaft/Competition, danach Poledance/Aerial Hoop, Workshops/Polestudios/Polecamps...

(Ich muss mir jetzt wirklich das Lachen verkneifen...)

OMG - ich war ja wirklich höchstmotiviert, was das Training über Poledance und Aerial Hoop anbelangte.

Ich habe in diesem Jahr keine Workshops, keine Polestudios oder Polecamps besucht.

Es war nichts, was mich angesprochen hat an Workshops und so machte ich lieber mit Matze Urlaub als wie letztes Jahr in ein Polecamp zu fahren. Polestudios wollte ich ja eigentlich gern besuchen um dann davon hier (also eigentlich dann auf Pole-Love-Photoart) zu berichten und meine Erfahrungen weiterzugeben.

Das Motivationsbuch habe ich nicht weitergeführt - war in dem Sinne eine Schnapsidee für mich - wahrscheinlich dieser berühmte Neujahrsvorsatz.

Es stand ja tatsächlich auch Meisterschaftsvorbereitungen drin - dies hab ich verworfen und gekniffen.

Gekniffen ist zwar nicht der richtige Ausdruck, aber ich fühlte mich unfair behandelt und unter Druck gesetzt.

Aus Kommentaren und Vergleichen wurde das erwartete: ich hatte keinen Bock mehr zum Training zu gehen bzw. habe mich eher demotiviert hingeschleppt.

Ich habe lieber zu Hause für mich trainiert oder einfach mal das Training geschwänzt - die Arbeit vorgeschoben.

Aus dieser Demotivation wurde ich krank - solche Dinge schlagen schnell auf mein Gemüt und auf meine Seele.

Es war so schlimm, dass ich fast den Oktober komplett krank war.

Mein Hausarzt attestierte mir eine depressive Episode in der Hoffnung, dass ich aus meinem bestehenden Studiovertrag herauskomme.

Dieses Attest wurde nicht akzeptiert - es kam zur Pausierung des Vertrags.

In dieser Zeit habe ich mir - wo ich mal arbeiten war im Oktober - einen Nerv eingeklemmt.

Nach einem MRT Besuch wurde mir diagnostiziert, dass ich Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule habe.

Und Poledance oder auch Aerial Hoop kann dafür verantwortlich sein.

Nach einem weiteren Besuch - dieses Mal bei einem Neurochirugen - bekam ich ein weiteres Attest, was nun letztendlich anerkannt wurde vom Studio (wenn dieses Mal hätte ich ehrlicherweise einen Anwalt eingeschaltet).

Dank außerordentlicher Kündigung bin ich nun aus dem Studio raus.

Ich persönlich mache bei Vergleichen zwischen Menschen zu und schalte auf Durchzug (kenne diese ganzen Vergleiche immer noch aus der Schulzeit und das stößt mir übel auf) und da helfen auch keine "aufbauenden" Kommentare wie zum Beispiel "Du musst mehr trainieren" oder "Du bist der Beweis, dass man in der Krankheit trainieren sollte".

Ich möchte es nicht schlecht reden und jeder kann da auch gerne trainieren.

Es ist wirklich schade solch einen Ausgang zu gehen, aber ich habe irgendwann mal Poledance aus Spaß angefangen.

Und dieser Spaß und diese Leidenschaft waren nicht mehr.

Es tat mir seelisch nicht mehr gut - so nicht gut, dass ich die Leidenschaft, die ich vor ein paar Monaten oder gar Jahren hatte derzeit einfach nicht mehr habe - auch nicht mehr zu Hause (gut durch die Diagnose Bandscheibenvorfall habe ich auch erst mal aus guten Grund pausiert).

Das ist schade und ich finde es auch sehr traurig.

Es macht mich halt auch traurig, wenn ich Instagram öffne und so viele tolle Polerinas sehe und auch ihren Fortschritt.

Ich hoffe aber dass ich irgendwann mal wieder die Lust habe und irgendwann mal wieder diese Leidenschaft entwickle, die ich mal für diesen Sport hatte.

Klar - weiß ich selbst dass ich so gut wie von vorn anfangen muss - wenn ich wieder anfange - aber das ist gut dann.

Aerial Hoop habe ich ebenfalls aufgehört - mein Hoop habe ich für kleines Geld verkauft.

Meine Pole liegt derzeit unter unserem Bett und staubt da ein, aber so stört sie mich am wenigsten.

Ein paar Outfits liegen bereits zum Verkauf, aber da muss ich noch die Zeit finden diese zu verkaufen.

Poledance habe ich erstmal in einen imaginären Karton gelegt und es erstmal in meinem Leben etwas nach hinten gestellt - aber es liegt da noch, wo ich gut herankomme und den Karton wieder öffnen kann, wenn ich das unbedingt möchte.

Die letzten Monate taten mir somit gut - ich habe nichts gemacht, denn ich hatte keinen Grund und auch keine Verpflichtung zu einem Training zu gehen.

Es soll natürlich nicht jetzt zum Regelfall werden, dass ich nicht mehr Sport treibe.

In den Borsighallen (sehr Nahe bei mir an der Wohnung) gibt es ein Fitnessstudio.

Dort melden wir - Jas und ich - uns an und werden in Zukunft immer gemeinsam trainieren gehen.

Mein Ziel ist es wieder eine gewisse Grundfitness zu bekommen, sodass ich wieder Kondition habe und allgemein wieder im sogenannten "Shape".

Auf Kraft möchte ich ehrlich gesagt nicht mehr so viel, denn ich bin froh, dass ich wieder ein schöneren Rücken bekommen habe - und nicht so ein Kampfkreuz durch Poledance...

Und wenn Grundfitness, bisschen Kraft und auch Ausdauer vorhanden sind, dann kann ich auch wieder mit Poledance anfangen - zu Hause und mal einen Workshop oder mal ein Polestudio besuchen.

Jas motiviert mich ungemein und ich war auch so motiviert als wir uns zu einem Outdoor Workout getroffen hatten.

Ich freu mich bereits auf diese gemeinsame Fitnessstudio Zeit mit ihr - denn dann sehen wir uns öfters und verbringen mehr Zeit miteinander.

Jas tut mir auch einfach gut und ich möchte sie als einen meiner Herzmenschen nicht missen.

Blog

So ziemlich zum Ende des Jahres 2018 habe ich den Entschluss gefasst komplett neu anzufangen mit einem neuen Blog - Black Glitter-Tales.

Dies hatte auch Gründe, da ich mit Poledance aufgehört habe und generell einen neuen Input liefern wollte als auf meinem alten Blog - Pole-Love-Photoart.

Pole-Love-Photoart fungiert nur noch als Fotografieseite für Dark Art und Poledance Fotografie.

Black Glitter-Tales befasst sich ausschließlich nur noch mit meinen persönlichen Gedanken (Monatsrückblicke, Blogparaden, Spieleempfehlungen, Serien/Filme, Rezepte, Motztage, Fitnesstagebuch, etc) und meinen 3 Samtpfoten - Anubis, Sirius und Salazar.

Ich möchte definitiv aktiver schreiben und auch mal mein ganz persönlichen Eindrücke zu Filme oder Serien geben.

Also alles, was mich beschäftigt und mir den Tag versüßt.

Fotografie

Mit der Fotografie ist es wie mit dem Poledance derzeit - Hassliebe...

Ich liebe es zu fotografieren und neue Leute kennenzulernen.

Ich liebe vor allem inszenierte Projekte - das war dieses Jahr eindeutig zu wenig.

Ich möchte nicht mehr nur Portrait fotografieren.

Es soll ein Projekt dahinterstehen - ein Konzept.

Dies dann gerne auf TFP-Basis.

Ich möchte mich bei Photoshop austoben und nicht angehalten sein, nichts zu machen und das "nichts zu machen" ist dann bereits zu viel.

Was ich mir auch vorgenommen habe - und da mal gucken ob ich dies realisieren kann - mehr Pole Art zu fotografieren und nicht nur in Berlin, sondern auch in Leipzig oder Halle.

Hier kann ich aber leider keine TFP-Basis anbieten.

Was mit mir vor der Kamera passiert???

Keine Ahnung, aber ich glaube: noch weniger als 2018!

Zusammenfassend kann ich wirklich sagen, dass ich mich auf das Jahr 2019 freue - auch wenn ich immer noch nicht ganz verdaut habe, dass irgendwann meine Arbeitsabteilung dicht gemacht wird und ich sehen muss, wo ich bleibe.

Aber im Großen und Ganzen ist diese Freude auf das neue Jahr sicherlich auch größtenteils verschuldet, dass ich mich bereits riesig auf unsere Hochzeit freue und diesen ganz besonderen Tag bereits ganz aufgeregt entgegen blicke.

Ich werde meinen Namen - Chemik - ablegen und den Namen von Matze annehmen - Weiß.


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