• Elisa Weiß

November & Dezember 2018

... bevor ich es vergesse: Werbung durch Markennennung von Dienstleistern/Personen - alles rein meine Meinung und nur eine Empfehlung meinerseits ...

Während dir die einen das Gefühl vermitteln, dir nie zu genügen.

Zeigen dir andere, dass du einzigartig, wertvoll und wichtig bist.

Somit HALLO!

Hier war es ruhig - das hatte seine Gründe, denn auch jetzt weiß ich noch nicht so genau, wie und was ich hier gerade schreiben soll.

Es hat Gründe, dass ich derzeit einfach keinen freien Kopf habe.

Gründe, die mich belasten und die einschneidend sind.

Gründe, die vielleicht für den einen oder anderen kein Verständnis entgegen zu bringen.

Gründe, warum auf einmal alle anderen Dinge in den Hintergrund geraten sind, die mir eigentlich etwas bedeutet haben.

Das Leben wird leichter, wenn man lernt, eine Entschuldigung anzunehmen, die man nie bekommen wird.

Deswegen gibt es einen längeren Rückblick - November und Dezember zusammenfassend.

Glücklicherweise war ich in diesen beiden Monaten überhaupt nicht krank, wobei ich sehr gerne krank gemacht hätte - da ich mich unfair behandelt fühle.

"Leben ist nicht genug," sagt der Schmetterling.

"Sonnenschein, Freiheit und eine kleiner Blume muss man auch haben!"

Fangen wir aber mit dem Anfang an.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr so recht, was ich im November gemacht habe.

Im November hatte ich Geburtstag - 28 Jahre jung.

Ein besonderes Geschenk hab ich von Matze erhalten.

Tickets für das sofort ausgebuchte Rammstein Konzert - sogar bereits als Elisa Weiß.

Noch immer ist es ungewohnt für mich ab Mai 2019 einen neuen Nachnamen zu bekommen - aber ich freu mich!

Meinen Geburtstag feierte ich mit ganz lieben und besonderen Menschen - Matze, meinen Eltern und meiner Schweigermutti-in-Spé.

Dann war ich beim Tätowieren und mein Arm ist fast fertig - knapp 5 Stunden hielt ich dieses Mal aus.

Im Februar geht es weiter und dann hoffe ich, dass es dann final ist und ich mich in neue Projekte stürzen kann, denn bereits Neues habe ich im Kopf.

Aber: erst einmal heiraten!

Dann gab es noch Weihnachten - wie jedes Jahr erst bei meinen Eltern, dann bei Schwiegermutti und zum Schluss bei Schwiegerpapa.

Matze und ich haben uns gemeinsam beschenkt mit einer Nintendo Switch - gemeinsames Zocken verbindet und schnürt die Liebe!

Dann hab ich tatsächlich im November und im Dezember jeweils die Kamera in die Hand genommen und hatte Shootings - eigentlich war mehr geplant, aber durch Gesundheit und Unwohlsein (beider Parteien) fielen diese aus.

Silvester verbringen wir in Berlin zu Hause - ich mag Silvester nicht und möchte gerne bei meinen Samtpfoten bleiben.

Zu Besuch kommen meine Eltern - Fondue und Spieleabend mit Carcassonne und Nintendo Switch!

Hör auf dich zu sehr mit deiner Vergangenheit zu beschäftigen.

Wir alle haben Fehler gemacht.

Wichtig ist daraus zu lernen und mit den Erfahrungen - deine Zukunft zu gestalten.

Egal was passiert ist, die Zukunft kannst du immer verändern.

In jedem Moment in deinem Leben!

Im November erhielt ich ebenfalls die Diagnose von meinem MRT-Termin, dass ich zwei Bandscheibenvorfälle und einen kurz bevorstehenden Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule.

Ich wusste nach diesem Arztbesuch - beim Orthopäden - nicht mehr sorecht, was ich machen darf/soll/kann/muss.

Der Orthopäde überwies mich zum Neurochirugen - jetzt hieß es erst einmal abwarten bis Mitte Dezember!

Poledance habe ich erst einmal sehr weit nach hinten gestellt und meine Pole zu Hause unter Tränen abgebaut.

Nun liegt sie unter unserem Bett und genießt dort die Stille und Dunkelheit.

Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass es mir besser geht - seelisch zu mindestens.

Klar - bin ich traurig, wenn ich bei Instagram die ganzen Polerinas sehe, die tagtäglich trainieren.

Aber: ich möchte nicht meine Hand ins Feuer legen, dass Poledance nicht doch etwas dafür verantwortlich ist, dass ich Bandscheibenvorfälle in der Wirbelsäule bekommen habe.

Zu mindestens wüsste ich jetzt nicht, wovon das noch kommen sollte.

Ich weiß bzw. ich kann mich daran erinnern, dass ich ab und an Schmerzen bzw. ein komisches Gefühl hatte beim Training.

Aber wie so oft hat man dann einfach weitergemacht - wieso auch nicht?

Man wollte doch nicht schlecht dastehen... Mein Fehler.

Durch die andere Diagnose "Depressive Episode" wollte ich ja gerne mein Sondernkündigungsrecht in Anspruch nehmen - dies wurde mir verweigert.

Der Vertrag wird pausiert.

Im Dezember bekam ich dann Gewissheit nach meinem Besuch beim Neurochirugen.

Das Gute: keiner Operation!

Soll aber erst einmal mit Poledance aufhören und Muskulatur aufbauen.

Wenn ich wieder mit Poledance anfangen möchte - dann langsam, keine Übungen - die ins Hohlkreuz gehen, die die Halswirbelsäule belasten (vor allem Handstände und Kopfstände) und alles was mir gut tut.

Ein ärztliches Attest habe ich auch bekommen fürs Studio.

Was soll ich sagen? Ich hab es geschafft aus meinen Vertrag rauszukommen mittels Sonderkündigungsrecht.

Ab Januar werde ich wieder ins Fitnessstudio gehen um meine Halswirbelsäule zu stabilisieren und auch wieder meine Ausdauer zu erarbeiten.

Poledance werde ich nur noch - wenn überhaupt - zu Hause machen oder zu dem einen oder anderen Workshop gehen.

Ich weiß: ohne Fleiß kein Preis - aber zu welchem Preis?

Ich muss ehrlich gesagt erst einmal wieder dieses Feuer der Leidenschaft zur Pole entzünden und das braucht definitiv Zeit.

Ich möchte mich nicht von (fremden) Leuten unter Druck setzen lassen.

Ich möchte nicht verglichen werden.

Ich möchte nicht, dass mir das Gefühl vermittelt wird, dass ich wertlos bin.

Leben bedeutet: Loslassen und aus Fehlern lernen.

Tränen wegwischen und lächeln.

Die Vergangenheit akzeptieren und die Zukunft leben.

Weiterkämpfen, obwohl die Kraft fehlt!

Wertlosigkeit an mir und an meiner Arbeit wurde mir letztendlich in den vergangenen Wochen mehr als vermittelt.

Ich habe tatsächlich lange überlegt, ob ich dies hier schreibe oder ob ich meinen Frust/meine Gedanken in mich hereinfresse.

Letztendlich ist es mein Blog und ich habe mich dazu entschieden - etwas dazu zu schreiben...

Die Weihnachtszeit soll eigentlich immer ruhig, besinnlich und ohne Stress verlaufen.

Dies dachte sich wahrscheinlich mein Arbeitgeber nicht und somit ließ er die Bombe am 06. Dezember 2018 - dem Nikolaustag - platzen.

Bereits Ende November gab es schon unschöne Nachrichten, die man abends aus dem Radio erfahren hat.

Die Nachricht: Abbau von 12.000 Stellen weltweit!

Der Marathon von diversen Meetings startete somit und man musste Arbeit und Meetings unter einen Hut bekommen.

Der 06.12.2018 wird mir in schlechter Erinnerung bleiben, denn dort wurde die sogenannte "Strategie" vorgestellt.

Die Strategie, die mein Leben verändert hat - nicht nur meins, sondern von vielen Mitarbeitern in Berlin.

Die Strategie, die vorhat meine Abteilung - wo ich jeden Tag sehr gerne hingehe und arbeite - komplett dicht zu machen.

Die Abteilungszahl auf 0 zu setzen.

Wir reden hier von einer sehr großen Funktion mit 4 Abteilungen und noch ein weiterer Rattenschwanz...

Denn, wenn wir nicht mehr sind, werden auch andere Abteilungen nicht mehr gebraucht.

Und noch jetzt fehlen mir ehrlich gesagt die Worte und es macht mich einfach nur unendlich traurig.

Ich versuche nicht gleich wieder in Tränen auszubrechen.

Meine Motivation ist dahin.

Ich frage mich, ob meine Arbeit so schlecht war.

Warum bekommt man dann ständig lobende Nachrichten und Danksagungen, dass die Arbeit so toll war und das Protein doch so rein (weil das andere Firmen nicht so hinbekommen?)...???

Ich fühle mich verarscht, wertlos, unfair behandelt und nicht wertgeschätzt.

Seitdem das verkündet wurde, fühle ich mich leer und irgendwie ist ein Teil zerbrochen.

Ich mag meine Arbeit.

Ich liebe die Zeit und die Momente mit meinen Arbeitskollegen.

Ich habe Angst vor der Zukunft.

Ich weiß nicht, was ich machen soll - kann ich noch was anderes außer Labor???

Bis jetzt steht noch nichts fest, was mit uns als Funktion werden soll - außer dass es uns demnächst nicht mehr gibt.

Ich weiß nicht, was mit der Abteilung und die Menschen - die dahinterstehen - wird, die man respektiert und die einfach eine Familie für mich geworden sind.

Diese Nachricht hat uns als Team - und auch als Familie - enger zusammengebracht.

Ich finde es widerlich vom Unternehmen eine Strategie vorzustellen ohne eine Richtung/einen Ansatz denjenigen vorzugeben wie diese Strategie bewerkstellig werden soll.

Angeblich sollen wir als Funktion weiterverkauft werden und somit auch das bestehende Know-How.

Aber was ist, wenn der Arbeitgeber niemanden findet, der uns kaufen möchte???

Darf man Abfindungen annehmen? - Seien wir doch mal ehrlich solange bin ich jetzt auch nicht dabei (seit 2010)...

Fragen über Fragen und so ging man dann in den Weihnachtsurlaub.

Von der Familie laufend angesprochen, ob es was Neues gibt.

Ich weiß, sie meinen es alle nur Gut, aber manchmal möchte man einfach nur seine Ruhe haben.

Letztendlich kann man diese Entscheidung aus den Reihen des Managements und die daraus resultierende Strategie nicht mehr ändern. - Ich muss sie akzeptieren.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie mein Plan 2019 aussehen wird.

Einen neuen Arbeitgeber suchen? - Ich hab schon mal geguckt...

Reinraum und Qualitätskontrollen kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Wahrscheinlich muss ich mich aber mit diesem Gedanken anfreuden.

Ich muss mich dann ebenfalls mit dem Gedanken abfinden - weniger zu verdienen, wahrscheinlich mit mehr Stunden in der Woche und Schichtdienst.

Ich weiß, der ein oder andere wird jetzt denken: die hat Probleme!

Ebenfalls spiel ich dann mit dem Gedanken Berlin zu verlassen, denn hier gibt es nichts an Arbeitsstellen, die für eine Biologielaborantin vorgehen sind.

Oder doch nochmal umschulen? Was Neues? Was kann ich denn noch???

Mir fällt nichts ein!

Bevor ich mich aber wieder verrückt mache, werde ich erstmal weitersehen: vielleicht finden sie ja potenzielle Käufer unserer Funktion und dann kann man sich immer noch verrückt machen...

Eins weiß ich aber wie mein Plan 2019 aussehen wird.

Egal was aus der Arbeit wird, ich habe meinen Freund - meinen Mann - meinen Hasen - meinen Matze an meiner Seite.

Der wohl tollste und verständnisvollste in dieser schweren Zeit für mich!

Er tröstet mich, spricht mir Mut zu, nimmt mich einfach mal in den Arm und sagt "Wir bekommen das alles hin. Wir haben schon ganz anderes gemeistert!".

Matze steht hinter mir, ist meine starke Schulter zu anlehnen und mein Fels in der Brandung.

Ich darf weinen und auch mal schlechte Laune deswegen haben.

Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.

Trotz des ganzen Tiefs in den letzten Tagen konnte ich mich voll und ganz auf unser Hochzeit konzentrieren.

Ich muss sagen, dies macht mir großen Spaß - die Planerei und alles.

Vor allem kann man sich super ablenken und mal in eine andere Welt eintauchen.

November hatten wir den Termin für das Standesamt Berlin Reinickendorf.

Wir haben nun einen Termin für unsere standesamtliche Trauung - 08. Mai 2019!

Die Zu- oder Absagen zu unserer Hochzeitsfeier trudeln nun auch ein und wir sind fleißig am Planen - Anfang Februar haben wir noch einmal einen Termin für die Location (Platzorganisation, etc.).

DJ und Fotografin stehen bereits fest!

Wir wissen auch schon wo wir gern in unsere Flitterwochen wollen - Dubrovnik, Kroatien.

Gebucht ist aber noch nichts!

Anfang Dezember bekamen wir Besuch aus Leipzig - von Anni und Silvio.

Durch Annis wundervolle Hilfe haben wir einiges geschafft (Weddingwands, Gastgeschenke, etc.).

Ebenfalls waren wir in Leipzig und Matze wurde fündig beim Herrenausstatter Barockoko.

Der Anzug ist bereits fertig und wird im Februar anprobiert und geändert.

Schuhe haben wir ebenfalls geordert - New Rocks im Businessstyle.

Mein Brautkleid ist ebenfalls fertig und wird im Januar anprobiert und geändert.

Hier war es tatsächlich sehr schwierig für mich die passenden Schuhe zu bekommen, die mir auch zusagten und nicht so 0815-Normal aussahen...

Aber ich wurde bei dem Ruby Shoo - der Vintage Schuh schlechthin - fündig.

Und ich liebe diese Schuhe schon jetzt, da sie auch sehr bequem sind und nicht der Klischeebrautschuh.

Ebenfalls - wo wir einen Haken dranmachen können: Eheringe!

Spontan haben wir noch Ende Dezember einen Beratungstermin in der Trauringschmiede Berlin bekommen.

Nach einem sehr intensiven Beratungstermin von 2 Stunden wurden wir fündig.

Es ist nicht der klassische Ehering - mein Verlobungsring ja auch schon nicht.

Unsere Verlobungsringe bestehen ja aus Carbon.

Unsere Eheringe werden bicolor aus Carbon und Rotgold.

Mitte Februar können wir sie wohl abholen.

Eine Idee für das Ringkissen haben wir auch bereits.

Im neuen Jahr müssen wir uns auf jeden Fall um Torte und Blumen kümmern sowie die Sitzordnung festlegen.

Ich freue mich.

Träume dir dein leben schön und mache aus diesen Träumen (d)eine Realität!

Wer noch bis zum Schluss gelesen hat:

Ich hoffe, ihr hattet schöne entspannte und besinnliche Weihnachtstage.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Momente und tolle Gespräche in Kreise eurer Lieben.

Ich hoffe, ihr konntet etwas entspannen, euch verwöhnen lassen und habt keine schlechten Gedanken oder Streitereien an euch herangelassen.

Ich wünsche euch für das neue Jahr ein tolles Jahr mit vielen wundervollen Momenten.

Ich wünsche euch Gesundheit und immer gute Laune.

Ich wünsche euch alles Glück der Welt und dass ihr eure Ziele schafft.

Ich hoffe, wir lesen uns hier wieder!

7 Regeln für ein glückliches Leben:

Übernimm Verantwortung

Triff Entscheidungen

Wähle dein Umfeld bewusst

Lerne jeden Tag

Trainiere deinen Körper

Habe den Mut zu lieben

Sei dankbar für alles


  • White Facebook Icon
  • Weiß Instagram Icon
  • White Instagram Icon
  • Weiß Instagram Icon
  • Weiß Instagram Icon
  • Weiß Spotify Icon

 

|| Elisa Weiß | Schillingstraße 23 | 13403 Berlin | Deutschland ||

|| 0172 6019711 | blackglitter-tales@web.de | elisa-weiss_pinselfee@web.de || 

|| ​
© 2018-2020  | Proudly created with Wix.com ||